Aus der Sitzung des Technischen Ausschusses vom 11. Juni 2013

1. Neue Stadt- und Sporthalle Geisingen

Unter der fachkundigen Führung von Architekt Thomas Kreuzer besichtigten die Mitglieder des Technischen Ausschusses den Bauvorschritt auf der Hallenbaustelle.

Mitglieder des Technischen Ausschusses und Architekt Thomas Kreuzer bei der Baustellenbesichtigung

Mitglieder des Technischen Ausschusses und Architekt Thomas Kreuzer bei der Baustellenbesichtigung

In der anschließenden Sitzung wurden die Schreinerarbeiten für die seitlichen Bühnendecken, die Zwischendecke des Bühnenlagers und für die Abstufungen auf der Empore zum Angebotspreis von 15.656 € an die Firma Kramer aus Geisingen vergeben. Die Kostenprognose für diese Arbeiten lag bei 17.850 €.

Als zweites Gewerk wurden Schlosserarbeiten für die Glasbrüstungen der Galerie in der Stadthalle und des Besucherflurs in der Sporthalle, alle Holzhandläufe mit Halter, Vordächer an den Eingängen „Küchenlager“ und „Sportler“ sowie das mobile Bühnengeländer und die mobile Bühnentreppe vergeben. Den Zuschlag erhielt die günstigste Bieterin, die Firma Fattler aus Schönwald zum Angebotspreis von 85.612 €. Hier lag die Kostenprognose bei 89.250 €.

Als drittes Gewerk wurde die Photovoltaikanlage für das Stadthallendach vergeben. Es handelt sich hierbei um Photovoltaikmodule und Wechselrichter mit einer Anlagenleistung von 85 kWp. Für die Module wird eine Leistungsgarantie von 20 Jahren und eine Produktgarantie von 5 Jahren gewährt. Für die Wechselrichter erhält die Stadt eine Produktgarantie von 10 Jahren. Die Kostenprognose für die Photovoltaikanlage lag bei 113.050 €. Die Ausschreibungsergebnisse lagen allesamt über dieser Prognose, so dass sich die Amortisationszeit der Photovoltaikanlage leicht erhöht. Alle Anbieter haben nur Module aus China angeboten. Der Technische Ausschuss vergab die Lieferung und Installation der Photovoltaikanlage an die Firma Weber aus Gutmadingen. Bei dieser Anlage ist es eventuell möglich, eine zusätzliche Leistung von 5 kWp für einen Mehrpreis von maximal 8.800 € auf dem Dach zu installieren. Ob diese zusätzliche Leistung mitinstalliert wird, wird kurzfristig vor Ort entscheiden. Der Technische Ausschuss ermächtigte die Verwaltung, hierüber zu gegebener Zeit zu entscheiden.

Als letztes Gewerk wurden die Küchenausstattung vergeben. Das Los für Kücheneinbauten, feste Einbauten und Theken erhielt die Firma Prohoga aus VS-Schwenningen zum Angebotspreis von 37.795 € (Kostenprognose lag hier bei 35.700 €). Die Elektrogeräte wird die Firma Schafferer aus Freiburg für 27.204 € liefern (Kostenprognose: 32.130 €). Die Gläser und das Geschirr liefert wiederum die Firma Prohoga zum Preis von 10.693 €. Des Weiteren fallen noch Kosten von ca. 2.000 bis 4.000 € für Küchenwerkzeuge (Töpfe, Messer etc.) an. Diese Gerätschaften dürfen von zwei Vereinsvertretern bei der Firma Prohoga ausgewählt werden. Die Kostenprognose für die Gläser und das Geschirr beläuft sich auf 17.850 €.


2. Beratung über die Entwurfsplanung für die Friedhofserweiterungsfläche in Geisingen

Ingenieur Peter Kühnle stellte in der Sitzung die Entwurfsplanung für die Friedhofserweiterung in Geisingen vor. Im letzten Jahr konnte die Stadt ein östlich an den Friedhof angrenzendes Grundstück vom Pflegeheim erwerben. Im Herbst 2012 wurde bereits der erste Abschnitt einer Sichtschutzbepflanzung auf der nördlichen Seite des bestehenden Friedhofes realisiert. Auf der Friedhofserweiterungsfläche sollen zukünftig naturnahe Urnenbestattungen ermöglicht werden. Von der Bahnhofstraße her sollen 15 Parkplätze angelegt werden. Für den Friedhof insgesamt soll anstelle der vorhandenen Betriebsgarage ein neues Betriebsgebäude mit WC-Anlage errichtet werden. Die Kostenprognose Friedhofserweiterung und Umgestaltung geht von Gesamtkosten in Höhe von 329.450 € aus.

In den Beratungen war sich der Technische Ausschuss darüber einig, dass die Maßnahmen auf dem Friedhof nur abschnittsweise realisiert werden können. Für den Bereich des bestehenden Friedhofes wurde eine Neugestaltung der nord-östlichen Ecke und für den Bereich der Kindergräber gewünscht. Das Gremium sah im Hinblick auf die vorliegende Entwurfsplanung noch weiteren Planungsbedarf für die Zukunft. Als erster Schritt für die Realisierung der Friedhofserweiterung sollen im Haushaltsplan 2014 die Kosten für eine Sichtschutzbepflanzung der Erweiterungsfläche eingestellt werden.


3. Beteiligung an Bauleitplanungen benachbarter Gemeinden

Die Stadt wurde im Rahmen von Bebauungsplanverfahren der Stadt Blumberg (5. Änderung des Bebauungsplanes „Ob dem Baumgarten“) und der Stadt Engen (Aufstellung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Grub – A81“) angehört. Der Technische Ausschuss beschloss, dass in beiden Fällen seitens der Stadt Geisingen keine Bedenken und Anregungen vorgebracht werden.


4. Baugesuche

Der Ausschuss erteilte sein Einvernehmen zu zwei Einfamilienwohnhausbauten in Geisingen. Mit der Entscheidung über einen weiteren Neubau eines Wohnhausbaus wurde der Ortschaftsrat Aulfingen betraut. Weiter stimmte der Ausschuss dem Neubau zweier Fertiggaragen und dem Neubau eines Carports in Geisingen zu.

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