Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 10.03.2009

1. Stand der Planungen bei der Skating-Arena 2009

Zu Beginn der Sitzung konnte Bürgermeister Hengstler den sportlichen Leiter der Arena 2009 Scott Arlidge und seine Partnerin Anna Bryan aus Neuseeland sowie die Investoren Sabine und Thomas Uhrig begrüßen.

Die Eheleute Uhrig erläuterten den Gemeinderäten und interessierten Zuhörern die neusten Planungen der Arena 2009. In den vergangenen Wochen konnten trotz ungünstiger Witterung Erdarbeiten durchgeführt werden. Der neue Bouleplatz wurde südlich des Donausteges angelegt. In den neusten Plan wurde ein Standort für einen Reisemobilstellplatz mit 36 Plätzen im Bereich der Halfpipe aufgenommen. Über den genauen Standort und die Realisierung des Stellplatzes wird der Technische Ausschuss in seiner Sitzung am 24. März 2009 beraten. Östlich des Sportplatzes soll ein Parkplatz mit ca. 520 Stellplätzen für Großveranstaltungen entstehen. Die ursprünglich vor der Arena geplanten Stellplätze (ca. 50 Stück) werden nun entlang der Bahnlinie Richtung Tennisclub in Schotterrasenausführung erstellt. Die neue Fußwegeverbindung am Espenweiher wird 4 m breit und in einer geschotterten Ausführung angelegt.

Die Arena 2009 selbst besteht aus einem 200 m langen, 7 m breiten asphaltierten Oval mit 15%ig überhöhten Kurven. Das Infield, welches als Inlinehockey-Feld genutzt werden kann, hat eine Fläche von 2300 qm. Insgesamt hat die Innenfläche der Arena eine Größe von rund 4000 qm. Es entstehen 2000 Sitz- und 1000 Stehplätze für die Zuschauer. Die gesamte Sportanlage wird überdacht sein. Im Gebäude werden Sanitäranlagen, ein 100 qm großer Shop für Inlineartikel sowie ein Bistro mit einem kleinen Biergarten angelegt. Für die Arena ist zudem eine eigene Trafostation von Nöten. Im Eingangsbereich der Arena wird eine elektronische Zugangskontrolle installiert. Das Dach der Arena wird in Holzbauweise erstellt. Die Seiten der Arena sind mit einem transluzenten (teilweise lichtdurchlässigem) Material verschließbar. Derzeit laufen noch die Detailplanungen für die Arena. Insbesondere die Belichtung der Arena ist schwierig. Insgesamt sind ca. 1000 qm Fläche an Oberlichtern erforderlich um für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen. Nordöstlich des Arena-Eingangs werden Zeltflächen angelegt. Bei internationalen Rennen muss für jede teilnehmende Nation ein Zelt aufgestellt werden.

In der Diskussion des Gemeinderates wurde über die Gestaltung und Höhe der Umzäunung diskutiert. Die detaillierte Zaunplanung ist allerdings erst das letzte Element der gesamten Planungen. Kritik wurde daran geübt, dass mit dem nun geplanten Großparkplatz nun rund 5 ha Fläche im Espengelände in Anspruch genommen werden. Bürgermeister Hengstler wies hierbei aber darauf hin, dass der Großparkplatz nicht dauerhaft, sondern nur bei Großveranstaltungen, genutzt werden wird.

Die Themen Parkplätze, Reisemobilstellplatz und Ausbau des Espenweges werden in der Sitzung des Technischen Ausschusses am 24. März 2009 beraten werden.


2. Stammkapital des Eigenbetriebes Wasserversorgung

Der Eigenbetrieb Wasserversorgung wurde bei seiner Gründung ohne Stammkapital ausgestattet. Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig, 100.000 € welche im Jahr 2007 der Rücklage zum Zwecke der Stammkapitalbildung zugeführt worden sind, in das Stammkapital zu überführen. Aus dem Rechnungsergebnis 2008 wurden weitere 100.000 € in das Stammkapital übernommen. Mit den weiteren 533.653 € der Rücklage beträgt die Mindestkapitaleinlage des Eigenbetriebes Wasserversorgung nunmehr 733.653 €. Der mindestens benötigte Stammkapitalbedarf in Höhe von 813.312 € ist somit noch nicht erreicht, so dass in den kommenden Jahren noch weitere Mittel dem Stammkapital zugeführt werden müssen.


3. Abschluss eines Konzessionsvertrages für die Stromversorgung

Der zwischen der Stadt Geisingen und der Energiedienst Holding AG aus Laufenburg geschlossene Stromkonzessionsvertrag läuft zum 30. Juni 2009 aus. Im August 2006 wurde bereits im Bundesanzeiger auf das Auslaufen des Konzessionsvertrages hingewiesen. Die Energiedienst Netze GmbH (früher Energiedienst Holding AG) hat sich als einzige Interessentin um die Weiterführung der bestehenden Geschäftsbeziehungen beworben. Der vorliegende Vertragsentwurf entspricht dem Mustervertrag des Gemeindetags und sichert der Stadt die jeweils höchstmögliche Konzessionsabgabe. Die Vertragsdauer beträgt wieder 20 Jahre.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass der Konzessionsvertrag der Rechtsaufsichtsbehörde zur Zustimmung vorgelegt wird und nach Vorliegen der Zustimmung abgeschlossen wird.


4. Baugesuche

Ein Baugesuch aus Kirchen-Hausen sah die Aufstellung von 3 Wägen in Holzbauweise für ein Beherbergungsangebot mit Übernachtung und Frühstück vor. Dieses Baugesuch wurde zur endgültigen Entscheidung an den Ortschaftsrat Kirchen-Hausen verwiesen. Im Stadtteil Gutmadingen wurden dem Neubau einer landwirtschaftlichen Bergehalle und der Erstellung von überdachten Stellplätzen mit Büroräumen zugestimmt. Ebenfalls das Ja des Gemeinderates erhielt ein Bauvorhaben in Geisingen zum Einbau von zwei Schleppgauben. Abgelehnt hingegen wurde die Anbringung einer unbeleuchteten Werbetafel an einem bestehenden Gebäude.


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