Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 26. Juli 2011

1. Stadt- und Sporthalle Geisingen
In der Sitzung konnte Bürgermeister Hengstler berichten, dass die beantragen Zu-schüsse in der Stadtsanierung, in der Sportstättenförderung, im Schulbauförderpro-gramm und im Ausgleichstock, wie erhofft, bewilligt worden sind. Aufgrund der Bewilli-gungszeiträume der Zuschüsse muss mit dem Bau der Stadthalle noch in diesem Jahr begonnen werden. Im Stadtsanierungsprogramm und im Ausgleichstock wurden jeweils erste Teilbeträge bewilligt. Für diese beiden Programme müssen noch weitere Förderanträge gestellt werden. Bisher sind aus der Sportstättenförderung 509.000 €, aus der Schulbauförderung 72.000 €, aus dem Landessanierungsprogramm (Stadtsanierung) 540.137 € und aus dem Ausgleichstock 750.000 € bewilligt worden. Im Landessanierungsprogramm sind weitere 472.060 € und im Ausgleichstock 750.000 € zu beantragen. Insgesamt belaufen sich die Zuschüsse für den Bau der Hallen auf 3,093 Mio. €. Die Baukosten sind auf 7,959 Mio. € (netto) berechnet, so dass der Eigenanteil der Stadt bei 4,866 Mio. € liegt.

In der Sitzung erläuterte Architekt Thomas Kreuzer den Stand der Planungen. Ein Dis-kussionspunkt war der Verlust von Bäumen, welche durch die Bauarbeiten gefällt wer-den müssen. Die abgehenden Bäume werden durch Neupflanzungen ersetzt. Aufgrund des zu erbringenden Stellplatznachweises kann auch nicht auf die Neuanlage eines zusätzlichen Parkplatzes verzichtet werden.

Während der Bauphase erhält die Schule einen provisorischen Zugang auf der Westseite. Der Schulhof wird zur Baustelle hin komplett abgeriegelt werden. In der Zeit der Bauarbeiten in der Karl-Hall-Straße wird auf dem Schulgelände eine provisorische Buswendeplatte eingerichtet. Aufgrund der dann geänderten Busroute wird ein Anfahren der Haltestelle im Wildtal nicht möglich sein.

Zu den weiteren Planungen erläuterte Herr Kreuzer, dass der vorhandene Spielplatz neben dem Schulgelände abgebaut werden wird. In diesem Bereich soll die Regenwasserversickerung der neuen Hallen stattfinden. Es wird dort eine schöne Grünanlage entstehen. Das Gelände wird für die Schule als „Grünes Klassenzimmer“ nutzbar sein.

Für die Schulhofgestaltung soll ein Schülerwettbewerb stattfinden. Die Fläche beim Bushalt vor der Schule wird vergrößert werden. Der Bus soll auch zukünftig auf der Straße halten. Für die Haltestelle ist eine Graffitiwand mit Glasdach und Sitzbank vor-gesehen.

Wegen zweckentfremdeten Nutzungen auf dem Schulhof wird dieser zukünftig mit einer Zaunanlage geschlossen werden. Der Zaun soll 2 m hoch werden. Die Kosten für die Zaunanlage belaufen sich auf 12.000 €. Der Gemeinderat stimmte der Errichtung des Zaunes zu.

Die neue Pelletheizung für die Schule wird noch in diesem Jahr ausgeschrieben. Der Gemeinderat wird sich mit der neuen Heizung im Detail im Oktober befassen.

Architekt Kreuzer stellte die neuen Planungen für die Hallenküche vor.

Aufgrund der Bodenbeschaffenheit ist für die Stadthalle eine tiefere Gründung erforderlich. Aus diesem Grund kann mit verhältnismäßig geringem Mehraufwand von 60.000 € eine Unterkellerung der Hallenbühne erfolgen. Architekt Kreuzer erläuterte die Vorteile einer Unterkellerung. Durch die Unterkellerung kann die Haus- und Medientechnik im Keller untergebracht werden, so dass im Erdgeschoss und Obergeschoss Platz frei wird, und so eine erhebliche Verbesserung für die Umkleideräume im Obergeschoss sowie für das Stuhllager und das Bühnenlager im Erdgeschoss eintritt. Hinzu kommt, dass die Schule Kellerräume für die Unterbringung beweglicher Gymnastikgeräte, für Ausrüstungsgegenstände von Schulfesten und des „grünen Klassenzimmers“ sowie für Kulissen und Requisiten gewinnt. Aufgrund der vielen Vorteile der Unterkellerung stimmte der Gemeinderat dieser einstimmig zu.

Der Gemeinderat stimmte weiter einstimmig zu, dass mit dem Bau der Stadthalle ge-mäß den vorliegenden Planungen im September/Oktober 2011 begonnen wird. Auf die Ausstattung der Mensa mit einer Trennwand zum Foyer wird verzichtet. Hierdurch können 17.000 € eingespart werden. Der Planungsauftrag für die Erneuerung der Hei-zungsanlage der Schule wurde an das Architekturbüro Kreuzer und im Unterauftrag an die Firma Ecoplan, Blumberg, vergeben.

Weiterhin ist man bestrebt weitere Einsparmöglichkeiten dem Gemeinderat zur Bera-tung vorzulegen.

2. Arbeitsvergaben für die Umgestaltung der Karl-Hall-Straße
Der Gemeinderat vergab einstimmig die Tiefbauarbeiten zur Umgestaltung und Sanie-rung der Karl-Hall-Straße an die günstigste Bieterin, die Firma Walter Straßenbau KG aus Trossingen zum Angebotspreis von 190.878 € (brutto). Die Angebotsvergabe lag mit 6.500 € leicht über der Kostenprognose.

3. Baugesuche
Der Gemeinderat verwies einen Antrag zum Neubau einer Gewerbehalle zur endgülti-gen Entscheidung an den Ortschaftsrat Kirchen-Hausen. Dem Bau zweier Werbeanal-gen in Geisingen stimmte der Gemeinderat zu.


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