Aus der Sitzung des Technischen Ausschusses vom 01. Februar 2011

1. Sanierung des Gemeinschaftshauses Gutmadingen

Zu diesem Tagesordnungspunkt konnte der Technische Ausschuss Herrn Diplom-Ingenieur Claus Limberger aus Gutmadingen begrüßen. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses nahmen zu Beginn der Sitzung das Gemeinschaftshaus in Augenschein.

Im Vermögenshaushalt des Jahres 2011 sind zur Sanierung der sanitären Anlagen des Gemeinschaftshausen Mittel in Höhe von 52.700 € eingestellt. Vom Gemeinderat wurden diese Mittel mit einem Sperrvermerk versehen, d.h. die Mittel sind vom Gemeinderat oder Technischen Ausschuss nach Überprüfung der Maßnahme freizugeben oder gegebenenfalls zu streichen. Bei den Haushaltsplanberatungen 2011 wurde bereits darauf hingewiesen, dass beim Gemeinschaftshaus in absehbarer Zeit zudem noch eine umfassende Dachsanierung ansteht.

Der Ortschaftsrat Gutmadingen hat im Januar nochmals über die Sanierung des Gemeinschaftshauses beraten und sich aufgrund des sehr schlechten Zustandes des Daches für ein Vorziehen dieser Maßnahme ausgesprochen.

In der Sitzung zeigte Ingenieur Limberger anhand von Fotos die massiven Schäden des Daches auf. Er erläuterte die Kostenschätzungen für die Sanierung der WC-Anlage, die sich auf die im Haushaltsplan eingestellten 52.700 € beläuft. Des Weiteren stellte er die Kostenschätzung für die Dachsanierung vor. Diese beinhaltet Kosten in Höhe von 69.700 €.

In der Diskussion waren sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses einig, dass eine Dachsanierung auch aufgrund der bestehenden Undichtigkeiten wichtiger ist, wie eine Sanierung der Toilettenanlagen. Bei der Begehung wurde noch der feuchte Kamin als Problem angesprochen. Dieser muss dringend mit einer Edelstahlröhre saniert werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 1.200 bis 1.500 €.

Der Technische Ausschuss beschloss abschließend, dass der Sperrvermerk für die Sanierung des Gemeinschaftshauses Gutmadingen aufgehoben wird und dass anstatt der Toilettenanlage das Dach und der Kamin saniert werden. Zusätzlich zu den im Haushalt veranschlagten Haushaltsmittel werden rund 18.000 € überplanmäßige Mittel für diese Maßnahme bereitgestellt. Die über 50 Jahre alte Toilettenanlage des Gemeinschaftshauses, deren Funktionsfähigkeit noch gegeben ist, muss zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden.


2. Sanierung und Umgestaltung der Karl-Hall-Straße

Ingenieur Peter Kühnle aus Bad Dürrheim stellte dem Technischen Ausschuss die Planungen für die Sanierung und Umgestaltung der Karl-Hall-Straße im Bereich zwischen der Wildtalstraße und der Jakob-Barth-Straße vor. Die vorgesehenen Straßenbauarbeiten sollen nach Möglichkeit bereits im April 2011 beginnen, so dass die Maßnahme noch vor dem Geisinger Straßenfest abgeschlossen werden kann, da die Karl-Hall-Straße während des Straßenfestes als Umleitungsstrecke benötigt wird.

Bei der Umgestaltung der Straße soll der schmale, auf der südlichen Straßenseite befindliche Gehweg auf die Nordseite der Straße verlegt werden. Im Bereich des Anwesens Haberer wird es zu einer Straßenverengung kommen. Eine weitere Verengung der Straße ist im östlichen Bereich der Straße geplant. Durch die Verengungen soll der Tempo-30-Regelung in der Karl-Hall-Straße Rechnung getragen werden. An den verengten Straßenstellen hat Ingenieur Kühnle eine Fahrbahnbreite von 4,50 m vorgesehen. Diese Breite war den meisten Mitgliedern des Technischen Ausschusses zu schmal, so dass man schlussendlich eine Straßenbreite von 4,70 m an den Engstellen festlegte. An den nicht eingeengten Straßenstellen wird die Fahrbahnbreite zwischen 5,70 m und 6,30 m liegen. Eine der Engstellen der Straße soll direkt an der Einmündung zur Wildtalstraße hin erfolgen. Diese Einengung soll den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass sie in eine Tempo-30-Zone einfahren. An der Kreuzung Karl-Hall-Straße / Jakob-Barth-Straße werden die Einmündungsradien verbessert, so dass die Kreuzung insgesamt übersichtlicher werden wird.

Einig war sich der Technische Ausschuss darüber, dass in diesem Jahr aus Kostengründen noch keine Baumaßnahmen im Bereich der Kreuzung Karl-Hall-Straße / Jakob-Barth-Straße erfolgen sollen. Der vorhandene Stromverteilungskasten und ein Hydrant sollen im Zuge der Baumaßnahmen jedoch auf die andere Straßenseite verlegt werden. Für die Gestaltung des Gehweges sollen graue Pflastersteine (gleiche Sorte wie in der Stadtgrabenstraße) verwendet werden. Für die Gesamtbaumaßnahme sind im Haushaltsplan 2011 insgesamt 211.200 € veranschlagt. 

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